Überlastungsanzeige

08.04.2010 - Das Krankenhaus als Sparschwein — der Arzt als Groschen

Immer mehr rückt das Wohl der Patienten und des Arztes in den Hintergrund. Stetig werden die Sparzwänge der Krankenhäuser zu Stolperfallen.

Immer weniger Ärzte sollen für immer weniger Geld arbeiten. In ihrer Arbeitszeit sollen sie den Patienten versorgen, sich weiterbilden und auch noch überlange Bereitschaftsdienste absolvieren. Nicht allein der Ärztemangel am Arbeitsmarkt forciert diese Auswirkungen, sondern auch die Einsparungszwänge der Kliniken verhindern oftmals Neueinstellungen. Wenn dann doch mal ein Arzt eingestellt wird, wird an den anderen, bereits beschäftigten Ärzten wieder drastisch eingespart. Neubewertungen und Herabstufungen von Bereitschaftsdienststufen sind der neuste Trend.

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